PUFAs sind nicht immer eine Garantie für optimale Hautergebnisse.

PUFAs sind nicht immer eine Garantie für optimale Hautergebnisse.

Wenn Fette nicht immer helfen: PUFAs und Ihre Haut

In der Hautpflege hört man oft Begriffe wie „feuchtigkeitsspendend“, „natürlich“ oder „Anti-Aging“. Eine Art von Fett findet jedoch bemerkenswert wenig Beachtung: PUFAs (mehrfach ungesättigte Fettsäuren). Diese Fette sind in pflanzlichen Ölen weit verbreitet und werden häufig in Kosmetikprodukten verwendet. Auf der Haut erzielen sie jedoch oft nicht die Ergebnisse, die man sich davon verspricht.

PUFAs: chemisch instabil

PUFAs enthalten mehrere Doppelbindungen in ihrer Molekülstruktur. Diese machen die Fette chemisch instabil und sehr anfällig für Oxidation, insbesondere wenn sie Licht, Sauerstoff und Hitze ausgesetzt sind. In der Hautpflege bedeutet dies, dass PUFAs schnell abgebaut werden und ihre ursprüngliche Wirksamkeit verlieren.

Wenn ein Produkt größtenteils aus PUFAs besteht, kann dies dazu führen, dass die Haut diese Fette nicht effektiv aufnehmen oder verwerten kann. Anstatt die Haut zu pflegen, verbleiben sie an der Oberfläche oder oxidieren, wodurch ihr Beitrag zur Hautregeneration minimal ist.

Was das für die Haut bedeutet

Wenn Fette ihre Funktion nicht richtig erfüllen, erhält die Haut nicht genügend Unterstützung. Dies kann sich in einem Spannungsgefühl, Trockenheit oder Unwohlsein äußern. Bei empfindlicher oder geschädigter Hautbarriere kann dies zu Rötungen, Spannungsgefühlen und einem unruhigen Teint führen. Anstatt geschützt und repariert zu werden, wird die Haut zusätzlich belastet.

In diesem Zusammenhang tragen PUFA-reiche Produkte nicht zu einer langfristigen Verbesserung der Haut bei und können sogar das natürliche Gleichgewicht der Haut stören.

Talg: eine stabile Alternative

Eine wirksamere Alternative ist Talg. Dieses traditionelle Fett enthält eine natürliche Zusammensetzung von Fettsäuren, die der Lipidstruktur der menschlichen Haut sehr ähnlich ist. Dadurch wird es besser erkannt und aufgenommen.

Talg ist außerdem oxidativ stabil, wodurch es seine Wirksamkeit behält und die Haut nachhaltig unterstützt. Es stärkt die Hautbarriere, verhindert Feuchtigkeitsverlust und sorgt für ein angenehmes, gepflegtes Hautgefühl, selbst bei empfindlicher Haut.

Marken wie Tallow Cosmetics verwenden diesen Inhaltsstoff in Produkten wie dem Emulixr Balm, in dem Talg mit sorgfältig ausgewählten Fetten und Vitamin E kombiniert wird. Diese Formulierung pflegt und schützt die Haut, ohne dass ihre Wirksamkeit durch Instabilität beeinträchtigt wird.

Schlussfolgerung

PUFAs bieten keine zuverlässige Grundlage für eine wirksame Hautpflege. Aufgrund ihrer Instabilität und ihres begrenzten funktionalen Beitrags liefern sie oft nicht die versprochenen Ergebnisse. Produkte, die stark auf sie angewiesen sind, bieten nicht die strukturelle Unterstützung, die die Haut benötigt.

Eine gut durchdachte Formulierung mit stabilen, hautverträglichen Fetten wie Talg zeigt, dass es bei einer echten Hautverbesserung nicht um beliebte Inhaltsstoffe geht, sondern um Stabilität, Absorption und Barrierefunktion.

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